Mag. art. Gerlinde Artaker

 
Foto von Gerlinde Artakger

 

Praxisadresse: 

A 1010 Wien, Mölker Bastei 3/4/19
Tel.: 0664 44 280 80
 

Persönliche Daten

Seit 38 Jahren verheiratet, fünf Kinder, ein Enkelkind.
 

Beruflicher Werdegang

Nach einem Kunststudium an der Universität für Angewandte Kunst war ich als Kinderbuchillustratorin, als Kunst- und Werklehrerin an einer AHS und als Puppenspielerin bei einer Marionettenbühne tätig. Nach der Geburt meines 5. Kindes begann ich die Ausbildung zur Psychotherapeutin und arbeite in diesem Beruf nun seit 1993 in eigener Praxis.
Die Grundlage meiner Arbeit ist die Logotherapie und Existenzanalyse.  Ich habe eine Ausbildung in Systemischer Aufstellungsarbeit bei Mathias Varga von Kibéd und Insa Sparrer und verwende diese Methode sehr gern in meiner therapeutischen Arbeit, im Coaching und in der Supervision. Existentielles Bilderleben und Traumatherapie nach Luise Reddemann bilden einen weiteren Schwerpunkt.
 
 

Was sind Strukturaufstellungen?

Die Methode der Aufstellungsarbeit hat viele Väter und Mütter Virginia Satir, Milton Erickson, Steve de Shazer, Bert Hellinger, Gunthard Weber, Insoo Kim Berg, um nur einige zu nennen. Sie entwickelte sich aus der systemischen Familientherapie und wurde dort auch erstmals angewendet. Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd haben in den letzten Jahren die lösungsfokusierten systemischen Strukturaufstellungen entwickelt und die Methode damit weit über den familiären Kontext hinaus anwendbar gemacht. Sie verstehen Aufstellungsarbeit als eine Art Sprache, die eine Grammatik besitzt und bestimmten Regeln folgt. Der Therapeut orientiert sich rein phänomenologisch an dem \'Bild\' das der Klient zu einem bestimmten Anliegen in den Raum stellt. Sehr schnell werden die Beziehungen der einzelnen Systemteile in ihrer Qualität deutlich und berühren den Klienten unmittelbar.
Durch die Prozessarbeit, also das Verändern des \'Bildes\', durch Ergänzen, Ordnen und auch durch das Aussprechen ritueller Sätze, kann vieles \'richtig\' gestellt werden, der Blickwinkel des Klienten kann verändert werden, ein neuer Platz, ein neuer Ausgangspunkt kann gefunden werden. Festgefahrenes kommt so leichter in Bewegung, allzu Rationalisiertes kann spontan emotional erlebt werden. Aufstellungsarbeit kann sowohl mit Repräsentanten (mehrere Menschen in einem Gruppensetting) als auch mit Gegenständen (Stühle, Kissen,..) im Einzelsetting durchgeführt werden.